Die Musik war mir in der Kindheit eine Möglichkeit in positive Träume, aus der mir oft negativ zusetzenden Realität zu fliehen. Daraus entwickelte sich irgendwann, mit ihr den Alltag besser zu bestehen, zu verstehen und schon bald wusste ich Sie zum Transport meiner Gefühle, Gedanken und Inhalte zu nutzen. Ein Ziel verfolgte ich damit erst sehr viel später... da die musikalische Verarbeitung so wie das Schreiben, Zeichnen und Formen - schlicht aus mir heraus sprudelte. 


Das Ziel, mit meiner Art der musikalischen Gedanken öffentlich Sensibilität zu zelebrieren und das Interesse an immer weniger wichtiger werdenden Details zu reaktivieren, änderte mein Bewusstsein für meine Art der Musik dramatisch. Denn was ich bis dahin schlicht als rein Privat betrachtete, wurde durch das wachsende Interesse - mit der Bereitschaft des Publikums auch dafür zu zahlen, zu einer empfundenen Verantwortung. 

Soundcloud ist neben YouTube, Nummer one Music, MySpace und anderen Plattformen - eine mich unerwartet positiv treffende Überraschung. Denn mit der Veröffentlichung meiner oft akut in dem Moment erst entstandenen Titel im WWW und da gezielt auf N1M und Soundcloud , erreichten mich Danksagungen, Lobpreisungen und jegliche Art positiven Feedbacks, aus allen Ecken dieser Erde. Bis Dato erreichen mich noch immer, fast täglich Emails aus vielen Ländern, die nicht einmal die Sprache verstehen... Was mich jedoch bei aller positiven Frequentierung, allen voran die Staaten, Südamerika, China und Alaska - nach wie vor traurig stimmt, ist die Tatsache, hier in Deutschland kein, bzw. kaum Interesse hervorzurufen. Man kann a nicht alles haben und b war das auch nie ein Ziel. Insofern ist alles schon immer ok gewesen, so wie es war...